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Die Gemeinde Bad Gastein (bis 1996: Badgastein) ist ein Kur- und Wintersportort im Gasteinertal, am Fuß des Graukogels, umgeben vom Naturpark Hohe Tauern.

Neben den Kuranwendungen bietet das Tal Gelegenheit zu Erholung, Regeneration, Sport und Unterhaltung während des ganzen Jahres.

Geschichte

Schon im Mittelalter verbreitete sich der Ruhm von der Heilkraft der Gasteiner Thermen. Trotz der primitiven Bademöglichkeiten und Unterkünfte nahmen Fürsten und hohe Herren geistlichen Standes weite und beschwerliche Reisen zu den Thermalquellen auf sich.

Das Thermalwasser wurde in offenen Holzrinnen von den Quellen zu den Gasthäusern geleitet, später in hölzernen Brunnenrohren. In das benachbarte Bad Hofgastein wurde das Heilwasser mittels Fässern und Pferdegespannen gebracht, bevor 1830 eine Thermalwasserleitung gebaut wurde.

1865 wurde die Gasteiner Konvention zwischen Preußen und Österreich beschlossen, die die Verwaltung von Schleswig-Holstein regeln sollte.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 wurde in Bad Gastein aus requirierten Hotels ein DP-Lager eingerichtet für jüdische so genannte Displaced Persons, von denen die meisten aus dem DP-Lager Ebensee nach Bad Gastein verlegt worden waren.

Das Lager, in dem zeitweise bis zu 1300 Personen lebten, wurde bereits im März 1946 aufgelöst. In Bad Gastein fand die alpine Skiweltmeisterschaft 1958 statt.

Sehenswürdigkeiten

Am Anfang waren die Badeanlagen Gemeinschaftsbäder, in denen sich die Badegäste mit Frühstück und Brettspielen die Zeit vertrieben.

Für die erfolgreichen Badekuren des Mittelalters waren lange Badezeiten und auch die allgemein übliche lange Kurdauer von sechs Wochen erforderlich.

Weiter nennenswert ist der Gasteiner Heilstollen, der im Rahmen der Radonbalneologie natürliche Hilfe bei rheumatischen Erkrankungen bietet.

Wahrzeichen des Ortes ist der Gasteiner Wasserfall, der mitten durch das historische Ortszentrum fließt.

Der Wasserfall war schon Motiv vieler berühmter Maler und Dichter. Die Fallhöhe der Gasteiner Ache in 3 Stufen beträgt insgesamt 341 m.

Die durch Zerstäubung negativ ionisierte Luft ist ein wichtiges Kurmittel des Ortes.

Zu Bad Gastein gehört auch die Katastralgemeinde Böckstein die sich im südlichsten Teil des Tales befindet.

Skigebiet

Bad Gastein verfügt über ein großes Skigebiet. Mit der Stubnerkogelbahn gelangt man auf den Stubnerkogel. Mittels Skischaukel über das Skizentrum Angertal erreicht man die Schlossalm, das Zentrale Skigebiet von Bad Hofgastein.

Im südlichen Teil von Bad Gastein befindet sich, erreichbar über eine mautpflichtige Strasse, Sportgastein. Hier befindet sich das Skigebiet Kreuzkogel - mit einer Höhe von 2650m zugleich das höchste und schneesicherste Skigebiet im Gasteinertal.

Der dritte Bad Gasteiner Skiberg ist der Graukogel.

Auf ihm wurden 1958 die alpinen Ski-Weltmeisterschaften ausgetragen. Insgesamt gibt es im Gasteinertal circa 200 km präparierte Pisten, 18 Schlepplifte, 19 Sessellifte, neun Kabinenbahnen, eine Luftseilbahn und eine Standseilbahn. Gastein gehört dem Skiverbund Amadé an.